Berlin (opm) - Der Ausbau der Erneuerbaren Energien muss weltweit fociert werden, um den Klimawandel doch noch zu bremsen.
Das
zeigen die im Word Energy Outlook veröffentlichten Prognosen der
Internationalen Energie-Agentur (IEA) zur künftigen Nachfrageentwicklung
auf den globalen Energiemärkten. Die IEA geht für die nächsten
Jahrzehnte von einem stark wachsenden Weltenergiebedarf aus und warnt
als Konsequenz daraus vor einem ungezügelten Anstieg der
Treibhausgasemissionen.
Wirksame Instrumente für den Einstieg
ins regenerative Energiezeitalter wie das in Deutschland geltende
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit seinen Einspeisetarifen für Strom
aus regenerativen Quellen können Vorbildfunktion für andere
Industriestaaten ebenso wie für Schwellenländer haben, deren
Energiebedarf momentan rapide steigt, so Philipp Vohrer,
Geschäftsführder der Agentur für Erneuerbare Energien.
Der
weltweite Zubau an Anlagen zur Erzeugung von Erneuerbarer Energie konnte
den verstärkten Ausstoß von Treibhausgasen damit nur leicht abmildern.
Im globalen Maßstab ist es nach Einschätzung des
Bundesumweltministeriums bisher nicht gelungen, den Stellenwert der
Erneuerbaren Energien deutlich auszubauen.
Freitag, 11. November 2011
Montag, 7. November 2011
Abschaltung von Windenergieanlagen
Berlin (opm) - Die Abschaltung von Windenergieanlagen aufgrund von
Netzengpässen nimmt deutlich zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie
des Beratungsunternehmens ECOFYS im Auftrag des Bundesverbandes
WindEnergie e.V. (BWE).
Demnach sind im Jahr 2010 bis zu 150 Gigawattstunden Windstrom verloren gegangen, weil die Netzbetreiber Anlagen abgeschaltet haben. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um bis zu 69 Prozent. „Das sind alarmierende Werte. Hier geht wertvoller CO2-freier Strom verloren, nur weil der Netzausbau seit Jahren verschleppt wird. Vor dem Hintergrund, dass 2010 ein eher schlechtes Windjahr war, ist in den nächsten Jahren sogar noch von einer steigenden Tendenz auszugehen“, betont der Präsident des BWE, Hermann Albers.
Das Erneuerbare Energien Gesetz regelt, dass die Betreiber der abgeschalteten Windenergieanlagen vom Netzbetreiber für den Ausfall entschädigt werden. Allerdings kommt es hier zu Problemen: „Es mehren sich die Rückmeldungen unserer Mitgliedsunternehmen, dass die Ersatzzahlungen zum Teil sehr verzögert ausgezahlt werden. Wir haben auch deswegen ECOFYS mit der Erhebung unabhängiger Zahlen beauftragt, weil sich die Angaben der Bundesnetzagentur zum Einspeisemanagement größtenteils auf die Meldungen der Netzbetreiber zu bereits entschädigten Abschaltungen beziehen,“ so Hermann Albers.
Die meisten Abschaltungen wurden von der E.ON Netz GmbH durchgeführt: Etwa vier Fünftel der EinsMan-Maßnahmen fanden in ihrem Netzgebiet statt. Daneben stiegen auch in anderen Netzgebieten die Abschaltungen und es kamen neu betroffene Netzgebiete hinzu. In Hinblick auf die Art der Abschaltung kommt die ECOFYS-Studie zu dem Schluss, dass zwar die meisten Netzbetreiber nach § 11 EEG schalten, jedoch haben auch die Abschaltungen nach §13.2 EnWG stark zugenommen. Diese werden im Gegensatz zu den Abschaltungen nach EEG nicht entschädigt.
Demnach sind im Jahr 2010 bis zu 150 Gigawattstunden Windstrom verloren gegangen, weil die Netzbetreiber Anlagen abgeschaltet haben. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um bis zu 69 Prozent. „Das sind alarmierende Werte. Hier geht wertvoller CO2-freier Strom verloren, nur weil der Netzausbau seit Jahren verschleppt wird. Vor dem Hintergrund, dass 2010 ein eher schlechtes Windjahr war, ist in den nächsten Jahren sogar noch von einer steigenden Tendenz auszugehen“, betont der Präsident des BWE, Hermann Albers.
Das Erneuerbare Energien Gesetz regelt, dass die Betreiber der abgeschalteten Windenergieanlagen vom Netzbetreiber für den Ausfall entschädigt werden. Allerdings kommt es hier zu Problemen: „Es mehren sich die Rückmeldungen unserer Mitgliedsunternehmen, dass die Ersatzzahlungen zum Teil sehr verzögert ausgezahlt werden. Wir haben auch deswegen ECOFYS mit der Erhebung unabhängiger Zahlen beauftragt, weil sich die Angaben der Bundesnetzagentur zum Einspeisemanagement größtenteils auf die Meldungen der Netzbetreiber zu bereits entschädigten Abschaltungen beziehen,“ so Hermann Albers.
Die meisten Abschaltungen wurden von der E.ON Netz GmbH durchgeführt: Etwa vier Fünftel der EinsMan-Maßnahmen fanden in ihrem Netzgebiet statt. Daneben stiegen auch in anderen Netzgebieten die Abschaltungen und es kamen neu betroffene Netzgebiete hinzu. In Hinblick auf die Art der Abschaltung kommt die ECOFYS-Studie zu dem Schluss, dass zwar die meisten Netzbetreiber nach § 11 EEG schalten, jedoch haben auch die Abschaltungen nach §13.2 EnWG stark zugenommen. Diese werden im Gegensatz zu den Abschaltungen nach EEG nicht entschädigt.
Mittwoch, 26. Oktober 2011
Erneuerbare Energie in Bürgerhand
Berlin (opm) - Privatleute treiben die Energiewende voran.
Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland sind Bürgerinnen und Bürger die mit Abstand wichtigste Gruppe unter den Investoren. Mehr als 50 Prozent der in Deutschland installierten Anlagen zur Stromerzeugung aus regenerativen Quellen befinden sich im Eigentum von Privatpersonen und Landwirten. Für die Energiewende ist das Engagement von Privatpersonen damit ein entscheidener Impuls.
In den Sparten Photovoltaik und Windenergie sind Privatpersonen traditionell die wichtigste Gruppe unter den Investoren. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsinstitut trend: research und das Klaus Novy-Institut (KNi).
Außerdem geht aus der Studie hervor, dass im Bereich Windenergie onshore mehr als jedes dritte installierte Magawatt im Jahr 2010 von Privatleuten investiert wurde. Ihr Anteil an der insgesamt installierten Leistung lag sogar bei mehr als 51 Prozent.
Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland sind Bürgerinnen und Bürger die mit Abstand wichtigste Gruppe unter den Investoren. Mehr als 50 Prozent der in Deutschland installierten Anlagen zur Stromerzeugung aus regenerativen Quellen befinden sich im Eigentum von Privatpersonen und Landwirten. Für die Energiewende ist das Engagement von Privatpersonen damit ein entscheidener Impuls.
In den Sparten Photovoltaik und Windenergie sind Privatpersonen traditionell die wichtigste Gruppe unter den Investoren. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsinstitut trend: research und das Klaus Novy-Institut (KNi).
Außerdem geht aus der Studie hervor, dass im Bereich Windenergie onshore mehr als jedes dritte installierte Magawatt im Jahr 2010 von Privatleuten investiert wurde. Ihr Anteil an der insgesamt installierten Leistung lag sogar bei mehr als 51 Prozent.
Freitag, 16. September 2011
Erneuerbare Energie setzt sich durch
Allein durch strenge Nachhaltigkeitskriterien und die Anwendung bereits vorhandener Technologien kann annährend der komplette globale Energiebedarf bis 2050 aus erneuerbaren Quellen stammen.
Dies zeigt eine Studie des WWF und des internationalen Energieunternehmens Ecofys. Eine zentrale Rolle in diesen Entwicklungen spielen laut der Studie die Unternehmen: Entscheidend für den Erfolg sind eine Entwicklung hin zu einem weltweit nachhaltigen Lebensstil und die Bereitschaft für eine umfassende Vorfinanzierung.
Die Wege zum sauberen Energiesystem liegen vor allem in moderner und innovativer Technik den enormen Ensparungsmöglichkeiten bei Gebäuden, im Verkehr und der Industrie, in Energieeffizienz und in intelligenten konzipierten Stromnetzen. Erneuerbare, saubere Energien und Kreislaufwirtschaftsprozesse wie Recycling sind weitere tragende Elemente. Ein nachhaltiges Energiesystem spart laut Studie vier Billionen Euro pro Jahr.
Donnerstag, 1. September 2011
AndersInvestieren - der Investmentbrief zur nachhaltigen Geldanlage
Landshut (opm) – Nachhaltige Geldanlagen sind der Star unter den Finanzprodukten. Ökologisch Geld anzulegen verschafft dem Anleger eine innere Zufriedenheit und nebenbei auch gute Renditen. Derzeit ist alles „grün“. Doch können Sie die Spreu vom Weizen trennen? Wir klären Sie auf!
Nachhaltige Beteiligungsmodelle sind so gefragt wie nie. Nach der Katastrophe in Fukushima haben Sicherheit, Klimaschutz und die Unabhängigkeit von Energieimporten eine ganz andere Bedeutung in der Gesellschaft. Einer Umfrage von TNS Infratest zufolge halten 94 Prozent der Bundesbürger den verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien für "wichtig" bis sogar für "sehr wichtig".
Ein besonderes Augenmerk verdient das Editorial des Herausgebers Edmund Pelikan, der die Möglichkeiten für Emissionshäuser oder Solarparkbetreiber im Allgemeinen erläutert, um auch noch kurzfristig von den höheren Erträgen über die EEG-Einspeisesätze zu profitieren.
Der Investmentbrief „AndersInvestieren“ gibt mit dem 12-seitigen Journal einen aktuellen und informativen Marktüberblick über die Kernkompetenzfelder von offenen und geschlossenen Fondsprodukten. Besonders hervorzuheben sind in der September-Ausgabe die Segmente nachhaltige Rentenfonds und Green Building.
Den vierteljährlich erscheinenden Investmentbrief können Sie über drei Wege erhalten:
„AndersInvestieren“ ist für Abonnenten des Fachmagazins „BeteiligungsReport®“ in der Printausgabe als Beihefter integriert. Alle anderen interessierten Leser können auf dem verlagseigenen tagaktuellen Newsportal www.beteiligungsreport.de den Investmentbrief als kostenfreies eMagazin oder als 3D-Magazinversion unter www.issuu.com/beteiligungsreport ansehen. Des Weiteren ist die Publikation auch im Appstore unter dem gratis iPad-App/iPhone-App „epk kiosk“ mit weiteren Zusatzfunktionen verfügbar. Alle elektronischen kostenfreien Magazinversionen sind Vollversionen. Somit erhält jeder Leser gratis das grenzenlose Insiderwissen.
ndersInvestieren [zur kostenlosen Online-Ausgabe]
Dienstag, 30. August 2011
Erneuerbare Energien liefern mehr als 20 Prozent des Stroms
Berlin (opm) - Anteil der Windenergie steigt im ersten Halbjahr auf 7,5 Prozent.
Nach ersten Schätzungen des Bundesverbandes für Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) deckten die Erneuerbaren Enerigen im ersten Halbjahr 2011 mit 57,3 Milliarden Kilowattstunden 20,8 Prozent des deutschen Strombedarfs. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2010 waren es noch 18,3 Prozent.
Die Windenergie bleibt mit einem Anteil von 7,5 Prozent die wichtigste regenerative Energie. Gefolgt von Biomasse mit 5,6 Prozent. Die Photovoltaik konnte ihren Beitrag fast verdoppeln und damit die Wasserkraft zum ersten Mal vom dritten Platz verdrängen. Insgesamt lieferten die Photovoltaikanlagen 3,5 Prozent des Stroms. Aufgrund der Witterungsverhältnisse lag der Anteil der Wasserkraft bei 3,3 Prozent.
Nach ersten Schätzungen des Bundesverbandes für Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) deckten die Erneuerbaren Enerigen im ersten Halbjahr 2011 mit 57,3 Milliarden Kilowattstunden 20,8 Prozent des deutschen Strombedarfs. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2010 waren es noch 18,3 Prozent.
Die Windenergie bleibt mit einem Anteil von 7,5 Prozent die wichtigste regenerative Energie. Gefolgt von Biomasse mit 5,6 Prozent. Die Photovoltaik konnte ihren Beitrag fast verdoppeln und damit die Wasserkraft zum ersten Mal vom dritten Platz verdrängen. Insgesamt lieferten die Photovoltaikanlagen 3,5 Prozent des Stroms. Aufgrund der Witterungsverhältnisse lag der Anteil der Wasserkraft bei 3,3 Prozent.
Freitag, 26. August 2011
Windenergie bringt Beschäftigung
Nürnberg (opm) - Insgesamt arbeiten heute mehr als 367.000 Menschen in der Brache der Erneuerbaren Energien, wobei allein die Windenergie knapp 100.000 Arbeitsplätze stellt.
Eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) hat nun erstmals die Arbeitsplatzverteilung der Windindustrie bundesländergenau errechnet und eine Vorausschau auf die zukünftige Entwicklung vorgenommen. Dabei wird deutlich, dass nicht nur der windreiche Norden von den Beschäftigungseffekten profitiert.
Insbesondere die Elektronik- und der Maschinenbausektor vor allem in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen profitieren von der Windenergienutzung. Im Schnitt entfallen auf jeden direkt in der Onshore-Windindustrie angesiedelten Arbeitsplatz etwa 1,4 Personen, die in vorgelagerten Wertschöpfungsstufen Beschäftigung finden.
Eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) hat nun erstmals die Arbeitsplatzverteilung der Windindustrie bundesländergenau errechnet und eine Vorausschau auf die zukünftige Entwicklung vorgenommen. Dabei wird deutlich, dass nicht nur der windreiche Norden von den Beschäftigungseffekten profitiert.
Insbesondere die Elektronik- und der Maschinenbausektor vor allem in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen profitieren von der Windenergienutzung. Im Schnitt entfallen auf jeden direkt in der Onshore-Windindustrie angesiedelten Arbeitsplatz etwa 1,4 Personen, die in vorgelagerten Wertschöpfungsstufen Beschäftigung finden.
Die Autoren erwarten für die Entwicklung bis 2030 weiterhin einen positiven Aufwärtstrend. Insgesamt werden dann laut GWS bei entsprechenden Rahmenbedingungen bis 2030 über 165.000 Menschen in der Onshore-Windenergie arbeiten.
Abonnieren
Posts (Atom)





