Berlin (opm) - Der Ausbau der Erneuerbaren Energien muss weltweit fociert werden, um den Klimawandel doch noch zu bremsen.
Das
zeigen die im Word Energy Outlook veröffentlichten Prognosen der
Internationalen Energie-Agentur (IEA) zur künftigen Nachfrageentwicklung
auf den globalen Energiemärkten. Die IEA geht für die nächsten
Jahrzehnte von einem stark wachsenden Weltenergiebedarf aus und warnt
als Konsequenz daraus vor einem ungezügelten Anstieg der
Treibhausgasemissionen.
Wirksame Instrumente für den Einstieg
ins regenerative Energiezeitalter wie das in Deutschland geltende
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit seinen Einspeisetarifen für Strom
aus regenerativen Quellen können Vorbildfunktion für andere
Industriestaaten ebenso wie für Schwellenländer haben, deren
Energiebedarf momentan rapide steigt, so Philipp Vohrer,
Geschäftsführder der Agentur für Erneuerbare Energien.
Der
weltweite Zubau an Anlagen zur Erzeugung von Erneuerbarer Energie konnte
den verstärkten Ausstoß von Treibhausgasen damit nur leicht abmildern.
Im globalen Maßstab ist es nach Einschätzung des
Bundesumweltministeriums bisher nicht gelungen, den Stellenwert der
Erneuerbaren Energien deutlich auszubauen.

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