Eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) hat nun erstmals die Arbeitsplatzverteilung der Windindustrie bundesländergenau errechnet und eine Vorausschau auf die zukünftige Entwicklung vorgenommen. Dabei wird deutlich, dass nicht nur der windreiche Norden von den Beschäftigungseffekten profitiert.
Insbesondere die Elektronik- und der Maschinenbausektor vor allem in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen profitieren von der Windenergienutzung. Im Schnitt entfallen auf jeden direkt in der Onshore-Windindustrie angesiedelten Arbeitsplatz etwa 1,4 Personen, die in vorgelagerten Wertschöpfungsstufen Beschäftigung finden.
Die Autoren erwarten für die Entwicklung bis 2030 weiterhin einen positiven Aufwärtstrend. Insgesamt werden dann laut GWS bei entsprechenden Rahmenbedingungen bis 2030 über 165.000 Menschen in der Onshore-Windenergie arbeiten.

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