Berlin (opm) - Die neue Studie der Gesellschaft für Wirtschaftliche
Strukturforschung (gws) und des Zentrums für Solarenergie- und
Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) zeigt erstmals
bundesländergenau die Arbeitsplatzeffekte der regenerativen
Energietechnologien in Deutschland.
In Deutschland sind
demnach aktuell mehr als 380.000 Menschen in der
Erneuerbare-Energien-Branche beschäftigt, das heißt, im gesamtdeutschen
Durchschnitt hängt schon etwa jeder hundertste Arbeitsplatz an den
regenerativen Energietechnologien.
In absoluten Zahlen gemessen
haben die Erneuerbaren Energien in Bayern, Nordrhein-Westfalen,
Niedersachsen und Baden-Württemberg die meisten Arbeitsplätze
geschaffen. Diese vier Länder vereinigen fast die Hälfte der in der
Branche Beschäftigten auf sich. Allerdings ist die relative Bedeutung
der Arbeitsplatzeffekte in anderen Bundesländern noch größer: Im
Verhältnis zur gesamten Beschäftigtenzahl ist vor allem in
Ostdeutschland ein hoher Anteil der von den Erneuerbaren Energien
geschaffenen Arbeitsplätze zu verzeichnen. Im Schnitt arbeiten dort 1,5
Prozent der Arbeitnehmer und damit jeder 70. Beschäftigte in der
Branche.
Die insgesamt größten Arbeitsplatzeffekte entstehen durch die Solar- und die Bioenergie, dicht gefolgt von der Windenergie.

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