Donnerstag, 14. Juni 2012

Erneuerbare Energien sorgen für Beschäftigung

Berlin (opm) - Die neue Studie der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (gws) und des Zentrums für Solarenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) zeigt erstmals bundesländergenau die Arbeitsplatzeffekte der regenerativen Energietechnologien in Deutschland.
In Deutschland sind demnach aktuell mehr als 380.000 Menschen in der Erneuerbare-Energien-Branche beschäftigt, das heißt, im gesamtdeutschen Durchschnitt hängt schon etwa jeder hundertste Arbeitsplatz an den regenerativen Energietechnologien.

In absoluten Zahlen gemessen haben die Erneuerbaren Energien in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg die meisten Arbeitsplätze geschaffen.  Diese vier Länder vereinigen fast die Hälfte der in der Branche Beschäftigten auf sich. Allerdings ist die relative Bedeutung der Arbeitsplatzeffekte in anderen Bundesländern noch größer: Im Verhältnis zur gesamten Beschäftigtenzahl ist vor allem in Ostdeutschland ein hoher Anteil der von den Erneuerbaren Energien geschaffenen Arbeitsplätze zu verzeichnen. Im Schnitt arbeiten dort 1,5 Prozent der Arbeitnehmer und damit jeder 70. Beschäftigte in der Branche.

Die insgesamt größten Arbeitsplatzeffekte entstehen durch die Solar- und die Bioenergie, dicht gefolgt von der Windenergie.

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