Regensburg (opm) - 98 Prozent der weltweit installierten Windleistung
gehen auf Onshore-Anlagen zurück. Zu diesem Ergebnis kommt der Global
Wind Report 2011. Auf Offshore entfallen dagegen nur zwei Prozent, wobei
der Report einen Anstieg auf zehn Prozent bis 2020 prognostiziert. 90
Prozent der weltweiten Offshore-Leistung wiederum finden sich in Europa.
Der
größte Zubau findet laut Windenergie Report Deutschland 2011 in
Norddeutschland statt. So wurden im vergangenen Jahr an den Küsten und
in der norddeutschen Tiefebene insgesamt 1.146 MW installiert, das
entspricht 59 Prozent der 2011 in Deutschland neu errichteten
Windleistung. Die verbleibenden 41 Prozent entfielen auf
Mittelgebirgsregionen, die einen Leistungszubau von 750 MW
verzeichneten.
Von den weltweit insgesamt 62 Offshore-Projekten
stehen allein 53 in Europa - 28 in der Nordsee, vier in der Ostsee. Noch
liegt der Vergleich zur Onshore-Leistung jedoch relativ niedrig. So
wurden 2011 in Deutschland nur 125 MW neu installiert. Höher liegt diese
Zahl mit 320 MW in Großbritannien.
Mittwoch, 20. Juni 2012
Donnerstag, 14. Juni 2012
Trend zu erneuerbaren Energien hält weltweit an
Berlin (opm) - Auch im Jahr 2011 sind die erneuerbaren Energien
weltweit massiv ausgebaut worden: Die globalen Investitionen haben
gegenüber dem Vorjahr um rund 17 Prozent auf den Rekordwert von 257
Milliarden US-Dollar zugelegt.
Diese Zahlen veröffentlichte das Politiknetzwerk REN21 im Rahmen des jährlich erscheinenden "Globalen Statusberichts zu erneuerbaren Energien 2012" (Renewables Global Status Report - GSR). Weltweit decken die erneuerbaren Energien mittlerweile 16,7 Prozent des Endenergieverbrauchs und rund 20,3 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs.
Sowohl Bundesumweltminister Peter Altmaier als auch Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel bestätigen auch in Deutschland die weltweite Trendwende hin zu erneuerbaren Energien.
Diese Zahlen veröffentlichte das Politiknetzwerk REN21 im Rahmen des jährlich erscheinenden "Globalen Statusberichts zu erneuerbaren Energien 2012" (Renewables Global Status Report - GSR). Weltweit decken die erneuerbaren Energien mittlerweile 16,7 Prozent des Endenergieverbrauchs und rund 20,3 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs.
Sowohl Bundesumweltminister Peter Altmaier als auch Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel bestätigen auch in Deutschland die weltweite Trendwende hin zu erneuerbaren Energien.
Erneuerbare Energien sorgen für Beschäftigung
Berlin (opm) - Die neue Studie der Gesellschaft für Wirtschaftliche
Strukturforschung (gws) und des Zentrums für Solarenergie- und
Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) zeigt erstmals
bundesländergenau die Arbeitsplatzeffekte der regenerativen
Energietechnologien in Deutschland.
In Deutschland sind demnach aktuell mehr als 380.000 Menschen in der Erneuerbare-Energien-Branche beschäftigt, das heißt, im gesamtdeutschen Durchschnitt hängt schon etwa jeder hundertste Arbeitsplatz an den regenerativen Energietechnologien.
In absoluten Zahlen gemessen haben die Erneuerbaren Energien in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg die meisten Arbeitsplätze geschaffen. Diese vier Länder vereinigen fast die Hälfte der in der Branche Beschäftigten auf sich. Allerdings ist die relative Bedeutung der Arbeitsplatzeffekte in anderen Bundesländern noch größer: Im Verhältnis zur gesamten Beschäftigtenzahl ist vor allem in Ostdeutschland ein hoher Anteil der von den Erneuerbaren Energien geschaffenen Arbeitsplätze zu verzeichnen. Im Schnitt arbeiten dort 1,5 Prozent der Arbeitnehmer und damit jeder 70. Beschäftigte in der Branche.
Die insgesamt größten Arbeitsplatzeffekte entstehen durch die Solar- und die Bioenergie, dicht gefolgt von der Windenergie.
In Deutschland sind demnach aktuell mehr als 380.000 Menschen in der Erneuerbare-Energien-Branche beschäftigt, das heißt, im gesamtdeutschen Durchschnitt hängt schon etwa jeder hundertste Arbeitsplatz an den regenerativen Energietechnologien.
In absoluten Zahlen gemessen haben die Erneuerbaren Energien in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg die meisten Arbeitsplätze geschaffen. Diese vier Länder vereinigen fast die Hälfte der in der Branche Beschäftigten auf sich. Allerdings ist die relative Bedeutung der Arbeitsplatzeffekte in anderen Bundesländern noch größer: Im Verhältnis zur gesamten Beschäftigtenzahl ist vor allem in Ostdeutschland ein hoher Anteil der von den Erneuerbaren Energien geschaffenen Arbeitsplätze zu verzeichnen. Im Schnitt arbeiten dort 1,5 Prozent der Arbeitnehmer und damit jeder 70. Beschäftigte in der Branche.
Die insgesamt größten Arbeitsplatzeffekte entstehen durch die Solar- und die Bioenergie, dicht gefolgt von der Windenergie.
Abonnieren
Kommentare (Atom)

