Mittwoch, 20. Juni 2012

Global Wind Report 2011

Regensburg (opm) - 98 Prozent der weltweit installierten Windleistung gehen auf Onshore-Anlagen zurück. Zu diesem Ergebnis kommt der Global Wind Report 2011. Auf Offshore entfallen dagegen nur zwei Prozent, wobei der Report einen Anstieg auf zehn Prozent bis 2020 prognostiziert. 90 Prozent der weltweiten Offshore-Leistung wiederum finden sich in Europa.

Der größte Zubau findet laut Windenergie Report Deutschland 2011 in Norddeutschland statt. So wurden im vergangenen Jahr an den Küsten und in der norddeutschen Tiefebene insgesamt 1.146 MW installiert, das entspricht 59 Prozent der 2011 in Deutschland neu errichteten Windleistung. Die verbleibenden 41 Prozent entfielen auf Mittelgebirgsregionen, die einen Leistungszubau von 750 MW verzeichneten.

Von den weltweit insgesamt 62 Offshore-Projekten stehen allein 53 in Europa - 28 in der Nordsee, vier in der Ostsee. Noch liegt der Vergleich zur Onshore-Leistung jedoch relativ niedrig. So wurden 2011 in Deutschland nur 125 MW neu installiert. Höher liegt diese Zahl mit 320 MW in Großbritannien.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Trend zu erneuerbaren Energien hält weltweit an

Berlin (opm) - Auch im Jahr 2011 sind die erneuerbaren Energien weltweit massiv ausgebaut worden: Die globalen Investitionen haben gegenüber dem Vorjahr um rund 17 Prozent auf den Rekordwert von 257 Milliarden US-Dollar zugelegt.
Diese Zahlen veröffentlichte das Politiknetzwerk REN21 im Rahmen des jährlich erscheinenden "Globalen Statusberichts zu erneuerbaren Energien 2012" (Renewables Global Status Report - GSR). Weltweit decken die erneuerbaren Energien mittlerweile 16,7 Prozent des Endenergieverbrauchs und rund 20,3 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs.

Sowohl Bundesumweltminister Peter Altmaier als auch Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel bestätigen auch in Deutschland die weltweite Trendwende hin zu erneuerbaren Energien.

Erneuerbare Energien sorgen für Beschäftigung

Berlin (opm) - Die neue Studie der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (gws) und des Zentrums für Solarenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) zeigt erstmals bundesländergenau die Arbeitsplatzeffekte der regenerativen Energietechnologien in Deutschland.
In Deutschland sind demnach aktuell mehr als 380.000 Menschen in der Erneuerbare-Energien-Branche beschäftigt, das heißt, im gesamtdeutschen Durchschnitt hängt schon etwa jeder hundertste Arbeitsplatz an den regenerativen Energietechnologien.

In absoluten Zahlen gemessen haben die Erneuerbaren Energien in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg die meisten Arbeitsplätze geschaffen.  Diese vier Länder vereinigen fast die Hälfte der in der Branche Beschäftigten auf sich. Allerdings ist die relative Bedeutung der Arbeitsplatzeffekte in anderen Bundesländern noch größer: Im Verhältnis zur gesamten Beschäftigtenzahl ist vor allem in Ostdeutschland ein hoher Anteil der von den Erneuerbaren Energien geschaffenen Arbeitsplätze zu verzeichnen. Im Schnitt arbeiten dort 1,5 Prozent der Arbeitnehmer und damit jeder 70. Beschäftigte in der Branche.

Die insgesamt größten Arbeitsplatzeffekte entstehen durch die Solar- und die Bioenergie, dicht gefolgt von der Windenergie.