Berlin (opm) - Keine Energiequelle wuchs in Deutschland im letzten
Jahr mehr als die verhältnismäßig kostengünstige Windkraft. 2011 wurden
allein an Land Windkraftanlagen mit einer Kapazität von zwei
Großkraftwerken installiert – deutlich mehr als in den Vorjahren. Auch
auf dem Meer setzt sich dieser Trend fort: Zwei Offshore-Windparks sind
bereits in Betrieb, zwei weitere in Bau, vier Vorhaben sollen in diesem
Jahr begonnen werden, und für 30 wurden Genehmigungen erteilt.
2011
lieferten Windkraftanlagen etwa neun Milliarden kWh mehr Strom als im
Jahr zuvor. Damit betrug der Beitrag der Windkraft zum deutschen
Strommix 7,6 Prozent. Bis zum Jahresende standen in Deutschland circa
22.300 Windenergieanlagen mit einer Gesamtkapazität von über 29.000
Megawatt zur Verfügung. Größter Windkraftstandort Deutschlands ist
Niedersachsen. Doch auch in anderen Bundesländern wird die Windkraft
massiv voran getrieben: Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern,
Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein können in einem durchschnittlichen
Windjahr schon heute annähernd die Hälfte ihres gesamten
Stromverbrauchs durch Windenergie decken. Andere Bundesländer holen auf.
Besonders zügig ging der Ausbau 2010 in Rheinland-Pfalz und Bayern
voran.
Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Energiewende Aktuell, Ausgabe März 2012

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