Donnerstag, 29. März 2012

Energiewende schafft neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt



Berlin (opm) - Der Boom der erneuerbaren Energien in Deutschland lässt weiterhin neue Arbeitsplätze entstehen.
Nach einer jetzt veröffentlichten Untersuchung für das Bundesumweltministerium boten die Entwicklung und Produktion der erneuerbaren Technologien sowie die Bereitstellung von erneuerbar erzeugtem Strom, Wärme und Kraftstoffen im Jahr 2011 rund 382.000 Beschäftigten in Deutschland Arbeit. Das ist ein Plus von etwa vier Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Rund 280.000 Arbeitsplätze sind der Studie zufolge auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zurückzuführen. Mit 125.000 der Branche zuzurechnenden Beschäftigten leistete die Solarenergie erstmalig den größten Beitrag zur Gesamtbeschäftigung aus erneuerbaren Energien. Dahinter folgen die Biomasse (rund 124.000 Beschäftigte) und die Windenergie (rund 101.000 Beschäftigte).

Montag, 26. März 2012

23 % mehr Windkraft als 2010

Berlin (opm) - Keine Energiequelle wuchs in Deutschland im letzten Jahr mehr als die verhältnismäßig kostengünstige Windkraft. 2011 wurden allein an Land Windkraftanlagen mit einer Kapazität von zwei Großkraftwerken installiert – deutlich mehr als in den Vorjahren. Auch auf dem Meer setzt sich dieser Trend fort: Zwei Offshore-Windparks sind bereits in Betrieb, zwei weitere in Bau, vier Vorhaben sollen in diesem Jahr begonnen werden, und für 30 wurden Genehmigungen erteilt.

2011 lieferten Windkraftanlagen etwa neun Milliarden kWh mehr Strom als im Jahr zuvor. Damit betrug der Beitrag der Windkraft zum deutschen Strommix 7,6 Prozent. Bis zum Jahresende standen in Deutschland circa 22.300 Windenergieanlagen mit einer Gesamtkapazität von über 29.000 Megawatt zur Verfügung. Größter Windkraftstandort Deutschlands ist Niedersachsen. Doch auch in anderen Bundesländern wird die Windkraft massiv voran getrieben: Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein können in einem durchschnittlichen Windjahr schon heute annähernd die Hälfte ihres gesamten Stromverbrauchs durch Windenergie decken. Andere Bundesländer holen auf. Besonders zügig ging der Ausbau 2010 in Rheinland-Pfalz und Bayern voran.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Energiewende Aktuell, Ausgabe März 2012

Mittwoch, 14. März 2012

Energiewende nicht für steigende Strompreise verantwortlich

Berlin (opm) - Immer wieder heißt es, die Energiewende lasse die Strompreise in Deutschland steigen. Laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) stimmt das nicht. Die Börsenstrompreise liegen heute zehn bis 20 Prozent niedriger als vor drei bis vier Jahren. Einer der Gründe ist der gestiegene Anteil erneuerbarer Energien.

Weiter heißt es in dem Newsletter, dass es überdies ein Mythos sei, dass die Förderung der erneuerbaren Energien zu steigenden Kosten für die Indsutrie führe und damit die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere stromintensiver Unternehmen gefährde, denn: Erstens sind stromintensive Unternehmen von staatlich veranlassten Strompreisbestandteilen kaum betroffen. Dies gilt neben KWK-Umlage und Netzentgelten auch für die EEG-Umlage. Zweitens kaufen stromintensive Unternehmen ihren Strom häufig direkt an der Börse beziehungsweise zu Preisen, die sich eng am Börsenpreis orientieren.

Auch für den Kostenanstieg privater Stromkunden wird häufig vor allem auf die EEG-Umlage verwiesen - ebenfalls zu Unrecht: Pro Monat zahlte der durchschnittliche Privathaushalt 2011 für die gleiche Menge Strom etwa 32 Euro mehr als im Jahr 2000. Aber der Hauptanteil entfiel mit 14 Euro dabei auf die Kosten für Erzeugung, Transport und Vertrieb. Die Förderung erneuerbarer Energien macht dagegen nur rund zehn Euro aus.

Auch anteilig belastet die EEG-Umlage die Stromkunden eher geringfügig: Heute liegt der Haushaltsstrompreis bei etwa 26 Cent / KwH. Dabei schlägt die EEG-Umlage mit etwa 3,6 Cent pro Kilowattstunde zu Buche - ungefähr ein Siebtel des Strompreises. Knapp ein weiteres Drittel entfällt auf öffentliche Abgaben und Steuern, der Großteil entfällt auf Erzeugung, Transport und Vertrieb des Stroms.

Quelle: BMU, Energiewende Aktuell, März 2012

Energiewende ein Jahr nach Fukushima

FNG-Vorstandsvorsitzender Volker Weber hebt wichtigen Beitrag nachhaltiger Investments hervor
Berlin (opm) – Anlässlich des Jahrestages der Katastrophe von Fukushima weist der Vorstandsvorsitzende des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG), Volker Weber, auf die Bedeutung nachhaltiger Investments für den Ausbau erneuerbarer Energien hin. „Der Finanzbranche kommt auf dem Weg in ein neues Energiezeitalter eine wichtige Rolle zu“, sagt Weber am 9. März in Berlin. „Nur sie kann die nötigen Finanzierungslösungen bereitstellen.“

„Anlegerinnen und Anleger haben darüber hinaus die Möglichkeit, gezielt in Anlagen zu investieren, die Atomkraft ausschließen“, führt der Finanz- und Nachhaltigkeitsexperte weiter an und verweist auf eine Vielzahl von Publikumsfonds mit diesem Negativkriterium. Nachhaltige Publikumsfonds mit dem Transparenzlogo, welches das FNG zusammen mit dem europäischen Dachverband Eurosif vergibt, legen ihre Anlagestrategie und damit auch alle Ausschlüsse detailliert offen.

„Die Katastrophe von Fukushima hat uns allen einmal mehr die Notwendigkeit vor Augen geführt, die Energiewende voranzutreiben“, unterstreicht Weber. „Nachhaltige Investments sind hierbei ein wichtiges Instrumentarium. Zugleich bieten sie privaten und institutionellen Investoren die Möglichkeit, Rendite mit gutem Gewissen zu erzielen“, fasst der FNG-Vorstandsvorsitzende zusammen.

Laut dem Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen, den das FNG jährlich herausgibt, beläuft sich das Volumen nachhaltiger Anlagen im deutschsprachigen Raum auf 94,5 Milliarden Euro. Hierunter fallen auch Investments in erneuerbare Energien.

Kapitalanlagen: Nur vier Prozent der Deutschen achten auf ethische Aspekte

Hamburg (opm) - Nur für eine Minderheit der Deutschen ist das Thema "Verantwortung" bei der Bewertung einer Kapitalanlage relevant. Lediglich knapp vier Prozent der Bundesbürger suchen ihre Anlagequellen danach aus, ob sie ethischen Aspekten entsprechen und beispielsweise ökologische oder soziale Ziele verfolgen.

Viel ausschlaggebender ist dagegen der Sicherheitsaspekt. Für 49 Prozent der Deutschen stehen geringe Wertschwankungen bei der Entscheidung für eine Kapitalanlage an erster Stelle. Eine hohe Rendite ist für weitere 21 Prozent relevant. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

Danach gefragt, wie gut die Bevölkerung ihr Wissen über Kapitalanlagen einstuft, zeigen sich die Befragten selbstbewusst. Knapp jeder zweite Deutsche verfügt nach eigener Auskunft über gutes oder sehr gutes Know-how (49 Prozent). Wer von sich selbst behauptet, sich mit der Materie auszukennen, bevorzugt vor allem Tagesgeldkonten. 55 Prozent von ihnen stufen diese Anlagequelle nach wie vor als gut ein. Weitere 43 Prozent schwören auf Festgeld und für 31 Prozent sind Aktien ebenfalls eine Option.

Wer dagegen sein Wissen selbst als schlecht einstuft, bei dem ist das Vertrauen in die Anlagequellen auch insgesamt geringer. Am ehesten setzt die Bevölkerungsgruppe auf einfache Spareinlagen.

Dienstag, 6. März 2012

Kürzung der Solarförderung wird zur Hängepartie

Wie die tz-online berichtet soll die Kürzung der Solarförderung nun doch erst ab 1. April in Kraft treten.

Die FDP plädierte für April. Einige Abgeordnete von Union und FDP verweisen auf den Vertrauensschutz. Erst am 11. Mai kann der Bundesrat zu der Solarreform Stellung nehmen. Daher besteht die Gefahr einer Hängepartie. Nicht zuletzt durch die Tatsache, dass die Länder den Vermittlungsausschuss über Monate blockieren könnten.

Viele Handwerker haben bereits in Module investiert, welche jedoch bis zum Stichtag 9. März nicht installiert werden können. Deshalb soll, wie am Montag bestätigt, die Kürzung der Dachanlagenförderung am 1. April in Höhe von 20 bis 30 Prozent in Kraft treten.

Eine weitere Verlängerung der Frist wäre für Solarparks, welche von den Gemeinden einen Aufstellungsbeschluss zum 1. März erhalten hatten, bis 30. Juni möglich. Jedoch kann der Bundesrat auch darüber erst am 11. Mai entscheiden. Sollte die Kürzung dann weniger stark ausfallen, muss die Differenz bis Ende 2012 erstattet werden.

Montag, 5. März 2012

Neutral und unabhängig informiert - greenvalue.de feiert im April 2012 zehnjähriges Bestehen

Als unabhängiges und neutrales Informationsportal wurde greenValue vor zehn Jahren gegründet. "Im April 2002 ist die Idee geboren, vorrangig privaten Anlegern aber auch Finanzdienstleitern und Medienvertretern eine stets aktuelle Informationsquelle für grüne Investments zu werden", sagt Daniel Kellermann, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der greenValue GmbH.
Besucher finden auf www.greenvalue.de in übersichtlicher Tabellenstruktur Beteiligungsangebote, die sich in Platzierung befinden. Zu zahlreichen Investments sind prägnante Beschreibungen und Links zu den Anbietern hinterlegt. Der Investitionsschwerpunkt aktueller Angebote liegt auf Investitionen in Erneuerbaren Energien, wie Photovoltaik-. Windenergie oder Biomasse. Beteiligungen an Green Buildings oder an Projekten zur nachhaltigen Wärmeversorgung werden in Zukunft mehr Raum als heute einnehmen. Eine Auswahl von Private Placements, nationalen und internationalen Projekten, sowie nützliche Links runden das Informationsangebot ab. " Mit viel Engagement ist es in den vergangenen Jahren gelungen, eine Plattform aufzubauen, die neben aktuellen Beteiligungsangeboten hunderte von recherchierbaren Pressemitteilungen und -beiträgen enthält", so Kellermann.

Für die Zukunft sieht sich greenValue gut gerüstet. "Schon in den vergangenen Jahren haben etliche Gesetzesnovellen zu Veränderungen im Beteiligungsmarkt geführt", resümiert Daniel Kellermann und ergänzt: "Ändern sich die politischen und / oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, verändert sich die Landschaft grüner Investitionsangebote. Dieser Veränderung tragen wir durch stetige Anpassung des Informationsportals Rechnung. Mit einem kostenfreien Newsletter bleiben Interessenten grüner Beteiligungen über aktuelle Entwicklungen nachhaltiger Investments auf dem Laufenden.