Dienstag, 30. August 2011

Erneuerbare Energien liefern mehr als 20 Prozent des Stroms

Berlin (opm) - Anteil der Windenergie steigt im ersten Halbjahr auf 7,5 Prozent.

Nach ersten Schätzungen des Bundesverbandes für Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) deckten die Erneuerbaren Enerigen im ersten Halbjahr 2011 mit 57,3 Milliarden Kilowattstunden 20,8 Prozent des deutschen Strombedarfs. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2010 waren es noch 18,3 Prozent.

Die Windenergie bleibt mit einem Anteil von 7,5 Prozent die wichtigste regenerative Energie. Gefolgt von Biomasse mit 5,6 Prozent. Die Photovoltaik konnte ihren Beitrag fast verdoppeln und damit die Wasserkraft zum ersten Mal vom dritten Platz verdrängen. Insgesamt lieferten die Photovoltaikanlagen 3,5 Prozent des Stroms. Aufgrund der Witterungsverhältnisse lag der Anteil der Wasserkraft bei 3,3 Prozent.

Freitag, 26. August 2011

Windenergie bringt Beschäftigung

Nürnberg (opm) - Insgesamt arbeiten heute mehr als 367.000 Menschen in der Brache der Erneuerbaren Energien, wobei allein die Windenergie knapp 100.000 Arbeitsplätze stellt.

Eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) hat nun erstmals die Arbeitsplatzverteilung der Windindustrie bundesländergenau errechnet und eine Vorausschau auf die zukünftige Entwicklung vorgenommen. Dabei wird deutlich, dass nicht nur der windreiche Norden von den Beschäftigungseffekten profitiert.

Insbesondere die Elektronik- und der Maschinenbausektor vor allem in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen profitieren von der Windenergienutzung. Im Schnitt entfallen auf jeden direkt in der Onshore-Windindustrie angesiedelten Arbeitsplatz etwa 1,4 Personen, die in vorgelagerten Wertschöpfungsstufen Beschäftigung finden.

Die Autoren erwarten für die Entwicklung bis 2030 weiterhin einen positiven Aufwärtstrend. Insgesamt werden dann laut GWS bei entsprechenden Rahmenbedingungen bis 2030 über 165.000 Menschen in der Onshore-Windenergie arbeiten.

Donnerstag, 25. August 2011

Wie der Staat mit dem (nichtvorhandenen) Geld umgeht

Landshut (ops) - Eigentlich sollte man aus Schaden klug werden, aber nun werden die gleichen Fehler, die jetzt bei den deutschen Landesbanken (WestLB und SachsenLB) korrigiert werden, nun mit dem europäischen Rettungsfonds auf europäischer Ebene wiederholt.

Erwin Grandinger schrieb in seiner Kolumne in der Welt vom 11. August 2011: "Der neue europäische Rettungsfonds ist nun eine Zweckgesellschaft (Special Purpose Vehicle, SPV), die verschachtelt und verpackt forderungsbesicherte Wertpapiere (ähnlich synthetischer CDOs) herausgibt."