Landshut, 02.06.2016
- Bereits zum vierten Mal wird im Jahr 2016 der Wettbewerb „Jugend
wirtschaftet!“ der Landshuter Stiftung Finanzbildung in der bayerischen
Oberstufe durchgeführt. Hierbei können Schüler ihre Facharbeiten und
Seminararbeiten zum Wettbewerb einreichen, wenn die Arbeiten aus dem
Fachgebiet Wirtschaft und Finanzen thematisieren. In diesem Jahr wurden
über 30 Facharbeiten eingereicht - so viel wie nie zuvor. Für die Jury
galt es also fast 1.000 Seiten durchzuarbeiten, um eine faire und
richtungsweisende Entscheidung zu treffen. Die Finalisten im Wettbewerb
sind nun:
Andreas Erhart von der staatlichen Fachoberschule Holzkirchen, mit dem Thema „Herdenverhalten: ein ökonomisches Problem – Ursachen und Lösungsansätze“,
Justus Müller vom Gabelsberger - Gymnasium Mainburg, mit einer Erörterung über „Öffentliche - private Partnerschaft“,
Johannes Ohlmann vom E.T.A. Hoffmann-Gymnasium Bamberg, über „Versicherungsbetrug – ein Kavaliersdelikt?“,
Dana Regner vom Theresien-Gymasium Ansbach, über „Die Gemeinschaft Schloss Tempelhof als Selbstversorgungswirtschaft“,
Florian Reuther vom Pirckheimer-Gymnasium Nürnberg über eine „Auseinandersetzung mit ethischen Aktienfonds aus verschiedenen Perspektiven“ und schließlich
Marlene Schmidt wiederum vom Theresien-Gymasium Ansbach, mit ihrer Arbeit über „Genossenschaftliches Wirtschaften zur Steigerung des Gemeinwohls am Beispiel der Genossenschaft „Regional Versorgt eG““.
Dank
gilt in erster Linie den Lehrkräften, die die Schüler an solch
anspruchsvolle Themengebiete heranführen und die Arbeiten betreuen.
Trotz allem ist dies aus Sicht der Stiftung Finanzbildung die positive
Erkenntnisspitze, denn jeder Oberstufenschüler sollte mit finanz- und
wirtschaftsökonomischem Grundwissen die Schule verlassen. Denn auch ein
Arzt ist später als Praxisinhaber ein Unternehmer oder ein Künstler ein
Selbstständiger, der sich vermarkten muss und seine Finanzen im Griff
haben sollte.
Insofern ist es für die hochkarätige Jury des
Wettbewerbs „Jugend wirtschaftet!“ zum Klaus-Hildebrand-Preis wichtig,
positive Impulse für das Thema Finanzbildung an Schulen zu senden. Um so
mehr bedauert es Stiftungsgeschäftsführer Edmund Pelikan, mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Thomas Goppel
ein prominentes Jurymitglied 2016 zu verlieren und dankte diesem für
sein erfolgreiches Wirken für die Stiftung. Dr. Goppel hat seit Beginn
des Wettbewerbs diesen mit vollem Einsatz begleitet, auch um seinen
Freund Klaus Hildebrand zu ehren. Dr. Goppel hatte für die Stiftung
seine Kontakte in das Kultusministerium zur Verfügung gestellt, welches
seit drei Jahren auf die Möglichkeit der Wettbewerbsteilnahme hinweist.
2014 konnte es sich Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler einrichten,
die Ehrung persönlich vorzunehmen. Aber Dr. Goppel hat mit dem Landtagsabgeordneten und Bankkaufmann Helmut Radlmeier
bereits seinen profunden Jurynachfolger eingeführt, der das Amt ab 2017
gerne übernimmt und im Sinne von Dr. Goppel weiterführt. Helmut
Radlmeier wird im Kreise der weiteren Jurykollegen aus
Hochschulpräsident a.D. Prof. Dr. Erwin Blum, Unternehmerin Karin
Hildebrand, Versicherungsvorstand Dr. Stefan Kunowski, FNG-Vorstand
Volker Weber sowie Stiftungsgeschäftsführer Edmund Pelikan herzlich
aufgenommen.
Die diesjährigen Gewinner des Wettbewerbs „Jugend
wirtschaftet!“ werden mit dem Klaus-Hildebrand-Preis 2016 im Rahmen
ihrer Abiturfeier bekanntgegeben und ausgezeichnet.
