Freitag, 13. April 2012

GreenValue.de feiert Jubiläum



Unabhängiges Portal für grüne Investitionen - greenvalue.de feiert zehnjähriges Bestehen

Schwaig b. Nürnberg (opm) -  Heute - exakt zehn Jahre nach dem Start von greenValue - finden Investoren, Finanzdienstleister und Medienvertreter eine der umfangreichsten Webseiten vor, die ausschließlich zu grünen Investitionen informiert. Im Jahr 2002 war der Startschuss für das unabhängige und neutrale Informationsportal gefallen. 

"Die ursprüngliche Zielsetzung, spezialisiert und aktuell über grüne Investments zu informieren, ist zwischenzeitlich erreicht. Tägliche Recherchen gewährleisten einen sehr hohen Aktualitätsgrad", sagt Daniel Kellermann, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der greenValue GmbH. Besucher finden unter www.greenvalue.de in übersichtlicher Tabellenstruktur Beteiligungsangebote, die sich in Platzierung befinden. Per heute sind 74 Angebote mit einem Fondsvolumen von rund 4,5 Milliarden Euro notiert. Sie finanzieren beispielsweise nachhaltige Immobilien oder Anlagen die aus unerschöpflichen Energiequellen, wie Solar-, Wind- oder Wasserkraft Strom erzeugen. Neben Beteiligungen, die Engagements ab wenigen Tausend Euro ermöglichen, kommen Interessierte von Private Placements oder Einzelprojekten, etwa Photovoltaikanlagen auf ihre Kosten.

Ein Recherchetool ermöglicht das stichwortbezogene "durchforsten" der Webseite, die knapp eintausend themenbezogene Beiträge und Pressemitteilungen beinhaltet. Mit der Publikation des Ratgebers Umwelt und Erneuerbare Energie Beteiligungen rundet greenValue sein Informationsangebot an. Das gut 300seitige Werk greift in der vierten Auflage grüne Beteiligungsformen, unter anderem geschlossene Fonds und verschiedene Investitionsthemen wie beispielweise Wind- oder Solarfonds, auf.

Für die Zukunft sieht sich greenValue gut gerüstet. "Schon in den vergangenen Jahren haben etliche Gesetzesnovellen zu Veränderungen im Beteiligungsmarkt geführt", resümiert Kellermann und ergänzt: "Ändern sich die politischen und / oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, verändert sich die Landschaft grüner Investitionsangebote. Diesen Veränderungen tragen wir durch stetige Anpassung des Informationsportals Rechnung. Mit einem kostenfreien Newsletter bleiben Interessenten grüner Beteiligungen über aktuelle Entwicklungen nachhaltiger Investments auf dem Laufenden."

Donnerstag, 12. April 2012

Energiewende ist machbar - und zahlt sich aus

Berlin (opm) - Das zentrale Ergebnis einer umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchung renommierter Forschungsinstitute, die das Bundesumweltministerium in Auftrag gegeben hat, lautet: Die Energiewende ist machbar - und zahlt sich aus. Der jetzt vorgelegte Abschlussbericht zeigt: Die mittel- und langfristigen Ziele, die sich die Bundesregierung im Rahmen der Energiewende gesetzt hat, sind wie geplant erreichbar. Sie beziehen sich auf den Ausbau der erneuerbaren Energien, die Energieeffizienz und den Klimaschutz.

Zudem kommen die Institute zu dem Ergebnis, dass die erneuerbaren Energien langfristig deutlich kostengünstiger sind als eine auf Kohle, Öl und Gas basierte Energieversorgung. Leitfrage der Untersuchung "Langfristszenarien und Strategien für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland" war es, unter welchen Bedingungen die im Laufe des letzten Jahres beschlossenen Maßnahmen in Zusammenhang mit der Energiewende bis zum Jahr 2050 umsetzbar sind.

Wesentliches Ergebnis: Die politischen Ausbauziele im Bereich der erneuerbaren Energien werden in allen Szenarien sicher erreicht. Grundlage dafür ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Nach den Ergebnissen der Studie liegt der Anteil erneuerbarer Energien im Strombereich 2020 in allen Szenarien mit rund 40 Prozent deutlich über dem von der Bundesregierung gesetzten Ziel von 35 Prozent. Bereits im vergangenen Jahr lag der Anteil bei 20 Prozent. Für 2050 weisen die drei Hauptszenarien der Studie einen Anteil der erneuerbaren Energien von etwa 85 bis 87 Prozent aus. Auch die Erneuerbare-Energien-Ziele im Bereich Mobilität und Wärme werden demnach erreicht beziehungsweise übertroffen werden.

Die Studie enthält auch Aussagen zu den ökonomischen Wirkungen der Energiewende. Zwar sind erneuerbare Energien derzeit noch teurer als Kohle, Öl und Gas. Während aber die Preise von Kohle, Öl und Gas auch künftig weiter steigen dürften, werden erneuerbare Energien immer kostengünstiger. So erwarten die Forscher für 2030 bei konsequenter Umsetzung der Ziele der Energiewende für Strom aus erneuerbaren Energien durchschnittliche Kosten von nur noch 7,6 Cent / kWh, während die Kosten für Strom aus Steinkohle und Erdgas dann bereits über neun Cent / kWh ansteigen.

Dienstag, 3. April 2012

Solarstrom: Bundestag beschließt Anpassung der Fördersätze

Berlin (opm) - Der Deutsche Bundestag hat am 29. März 2012 wichtige Grundlagen für einen nachhaltigen Ausbau der Photovoltaik in Deutschland gelegt. Die beschlossene Anpassung der Vergütung für Solarstrom hat zum Ziel, den Ausbau der Photovoltaik auf einen ökologisch und ökonomisch vernünftigen Ausbaupfad von rund 2.500 bis 3.500 Megawatt pro Jahr zu führen und zugleich die Marktintegration der Erneuerbaren Energien voranzubringen.

Die wesentlichen Neuregelungen laut der Pressemitteilung des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sind:

- Die Vergütung wird zum 1. April 2012 abgesenkt und damit an die massiv gesunkenen Anlagenpreise angepasst. Die Vergütung verringert sich

für kleine Dachanlagen von jetzt 24,43 auf 19,50 ct/kWh (bis 10 kW);
für größere Dachanlagen von derzeit 21,98 auf 16,50 ct/kWh und
für Freiflächenanlagen von derzeit 17,94 auf 13,50 ct/kWh.

- Dachanlagen erhalten die Vergütung nach altem Recht, wenn vor dem 24. Februar 2012 ein Netzanschlussbegehren gestellt wurde und die Inbetriebnahme bis 30. Juni 2012 erfolgt.

- Anlagen auf Freiflächen erhalten die Vergütung nach altem Recht, wenn ein
Planungsverfahren vor dem 1. März 2012 begonnen wurde (zum Beispiel Aufstellungsbeschluss bei B-Plan-Verfahren) und die Inbetriebnahme bis 30. Juni 2012 erfolgt.

- Anlagen auf Konversionsflächen erhalten die Vergütung nach altem Recht, wenn sie bis zum 30. September 2012 in Betrieb genommen werden.

- Das Inkrafttreten für Dachanlagen zum 1. April ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ursprünglich ins Auge gefassten Termin 9. März.

Der bisherige atmende Deckel wird weiterentwickelt. Die Degression der Einspeisevergütung wird von jährlichen auf monatliche Schritte umgestellt. Damit sollen Vorzieheffekte vermieden und der Ausbau verstetigt werden.

Bereits ab 2017 könnten erste Solaranlagen auch ohne Förderung auskommen. Dieser Übergang kann durch die Stärkung der Eigenverantwortung der Anlagenbetreiber erleichtert und beschleunigt werden. Zu diesem Zweck wird ein Marktintegrationsmodell eingeführt. Kleine Dachanlagen erhalten nur noch 80 Prozent des Stroms über das EEG vergütet, mittelgroße Anlagen 90 Prozent. Die restlichen 20 beziehungsweise zehn Prozent der erzeugten Solarstrommenge können entweder selbst verbraucht und direkt vermarktet werden. Große Anlagen mit einer Leistung von mehr als 1 MW erhalten weiterhin 100 Prozent der eingespeisten Strommenge vergütet. Freiflächenanlagen bis 10 MW werden ebenfalls zu 100 Prozent vergütet.